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Keine Kängurus, dafür aber Ameisen, Schmetterlinge, Papageien, Koalas

(Karte Wegstrecke 18.12.03)
(Karte Wegstrecke 19.-20.12.03)


Do 18.12.03

Morgens früh ging die Fahrt wieder weiter. Kurvige Strassen haben angekündigt, dass es auf einen Berg geht (ca. 1100 m.ü.M.). Kaum war die Passhöhe erreicht, sah man auf ein Nebelmeer hinunter. Und da wollen wir hin? Ja, da wollen wir hin! Und es hat sich gelohnt. Nach vielleicht 50 km gab es keine Bewölkung mehr. Der Himmel zeigte sich im blauen Gewand mit leichten Wolken. Das Wetter war perfekt, ca. 30° C. Ein Beach darf natürlich nicht fehlen und gleich ist einen passenden gefunden worden. Ein Strand nur für uns alleine ist schon etwas ungewöhnlich, wenn man an Korsika, Südfrankreich oder Algarve denkt.

nur für uns!!!

Muscheln


Fr 19.12.03

An diesem Morgen früh (6:30) konnte ich endlich mal mit dem Notebook online gehen. Man muss nur eine Internet-Station finden, wo man die Phone-Line abzwicken kann. Dann heisst es nur noch: Aufpassen, dass einem niemand sieht!

Nach einer angenehmen Dusche wollten wir auf dem Ninty-Mile-Beach frühstücken. Wieder einmal mehr wurden wir jämmerlich von kleinen, lästigen Tieren geplagt. Es handelt sich hierbei nur um Fliegen, die zu Dutzenden in der Regel auf dem Rücken sitzen. Manchmal verspüren diese aber den Drang, die Menschen zu plagen und das geht entweder in dem sie in die Ohren fliegen wollen oder sich in der Augenregion niederlassen… So sind wir dann eine Stunde mit dem Frühstück in der Hand herum gelaufen ohne was zu knappern. Der Ausflug hat sich trotzdem gelohnt.

Ein weiterer Halt gab es im Naturhafen von Port Albert, wo uns hungrige Möwen erwarteten. Bei dieser Gelegenheit haben wir altes Brot entsorgt und konnten gleichzeitig herrliche Photos knipsen. Zwei Mädels aus Melbourne haben uns noch unterstützt und gaben den Vögeln gleich noch einige Pommes Frites ohne Ketchup.

Der Abend bildete wohl einen Höhepunkt der bisherigen Reise. Im "Wilsons Promontory National Park" (Prom) haben wir das erste Mal campiert. Wohl waren wir noch nicht sehr ausgerüstet, hatten aber riesen Spass dabei. In unserem Kombi kann man problemlos schlafen, mit dem einzigen Nachteil, dass man sich an Ort und Stelle kehren muss, damit man nicht plötzlich auf der Hälfte des andern schläft. Zudem ist dank der guten Federung fast jede Regung spürbar. Die vom Autohändler gelieferte Matratze musste zuerst mit Deo eingesprayt werden, da es sonst zu fest gestunken hätte. Ausserdem musste alles Gepäck auf die vorderen Sitze verteilt, ein Fenster mit Gitterstoff zum Schutz vor Mücken abgedeckt werden etc.

Unsere Camping-Adresse

Im Nationalpark

Sa 20.12.03

Länger geschlafen als ursprünglich gedacht, sind wir nach einer erstaunlich guten Nacht aufgestanden. Zähneputzen und Ursprungszustand des Autos wiederherstellen waren die Schritte, damit wir beim nahe gelegenen Whisky-Beach frühstücken konnten. Auf dem Weg dorthin begegnete uns ein fotogener Papagei, der sich von unseren Kameras nicht scheute. Auch riesen Ameisen haben uns nur mit grossen Augen angeguckt…

Cheese...

Hallöchen

Next Stop: Philipp Island. Dies ist eine Insel, die über eine Brücke erreichbar ist. Der Abstecher dorthin hat sich gelohnt! Zu sehen gab es ganz nah (natürlich) Möwen, Mini-Pinguin und Koalas. Bei den letzteren hatten wir viel Glück, denn normalerweise schlafen diese 20 Stunden am Tag. Zwei Koalas konnten wir aus zwei Meter Entfernung beobachten, wie sie essen und in die Gegend gucken. Und dies in der "Wildnis"!

Guten Morgen!

Koala mit Baby

Leider noch nicht lebendig gesehen, dafür schon etliche Male auf einer solchen Tafel und tod am Strassenrand.