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Melbourne

So! Ich habe gedacht, ich könne dem Weihnachtsrummel entweichen, doch dem ist nicht so. Gewisse Strassen und Einkaufspaläste sind überfüllt mit Leuten, die auf der Suche nach einem passenden Präsent sind. Leider habe ich kein Picture von den überfüllten Rolltreppen und den Menschen-Autobahnen gemacht.

In Melbourne gibt’s auch ruhigere Orte, die fernab vom Weihnachtsstress pulsieren. So z.B. Shrine of Remembrance. In diesem "Tempel" wird an die vergangenen Kriege erinnert.

Etwas lauter ging’s im "Queen Victoria Market" zu und her. Da gehen Zubehör für Mobil-Phones, Esswaren, Kleider, Souvenirs und vieles mehr über den Marktstand. Ein Besuch in diesem lebhaften Zentrum hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Gesehen haben wir auch, wie in den Pärken geheiratet wird. Roter Teppich, eine Pergola, Apéro-Tisch, Fotograph, Gäste, Trauzeugen und natürlich das Brautpaar gehören dazu. Geheiratet wird am Samstag oder Sonntag, vielleicht sogar unter der Woche. Und wer wegen dem Regen wie wir aus dem Park gejagt werden, der heiratet auch mal unter dem Vordach des Parlamentsgebäudes.

Die Stadt Melbourne wurde schon vor über 150 Jahren geplant. Im Gegensatz zu Sydney sind hier viele freiwillig und nicht als Häftlinge eingewandert. Dank dem Goldrausch zählte die Stadt 1860 bereits eine halbe Million Einwohner. Heute gibt es noch viele alte Gebäude im viktorianischen Stil zu bewundern. Die jetzige Einwohnerzahl beträgt ca. 3.2 Mio. Das beliebteste öffentliche Verkehrsmittel ist das Tram. Das Klima entspricht etwa dem mitteleuropäischen mit deutlich ausgeprägten Jahreszeiten, warme bis heisse Sommer. (Wir hatten Pech oder Glück und hatten leichte Niederschläge zwischendurch.)

Anderthalb Tage haben wir hier verbracht. Morgen geht’s weiter der "Great Ocean Road" entlang, wo wir auch zwischendurch Weihnachten feiern werden.



Auto

Am einfachsten reist man in Australien mit dem Auto, obwohl es gute Alternativen wie Busse und teilweise Züge gäbe. Grössere Distanzen würden am besten per Flugzeug zurückgelegt werden.

Autos können an verschiedenen Orten gekauft werden. Natürlich gibt es da mal die Auto-Garagen oder Privatanzeigen, die man abklappern kann. Alternativen bietet eine Tiefgarage in Sydney namens "Kings Cross". Dort können im 2. Untergeschoss Autos von Reisenden zu relativ günstigen Preisen gekauft werden. Dazu erhält man oftmals oftmals auch die ganze Campingausrüstung etc. Die Autos, die man dort antrifft haben Jahrgang 75 bis vielleicht 95, sind oft verbeult und quietschen bei laufendem Motor. Sie werden von Leuten verkauft, die selber drei Monate oder so herumgereist sind. Auch wir sind dreimal dort schauen gegangen, doch uns hat es nicht so zugesagt. Wir sind bei Auto Becker (danke für den Tipp, Kissi), einem deutschen Einwanderer, der mit Second Car handelt, fündig geworden. Wie bereits schon auf Fotos zu sehen war, handelt es sich um einen Ford Falcon GLi 4.0, ein nie in der Schweiz gesehenes Auto. Das ist wohl das klassische Auto für Backpackers. Sein Jahrgang 1992 und hatte beim Kauf bereits schon 225025 km unter der Haube. Gekostet hat es ca. CHF 4'600. Im Preis inbegriffen war zwei halbneue Pneus, Matratze, Wassertank und einen Roadatlas. Dies scheint gegenüber der Schweiz teuer zu sein. Der Preis war unter anderem auch zu teuer, doch dafür haben wir eine Rückkaufgarantie. Die meisten Autos in dieser Klass haben einen Wert um CHF 3'000 bis 4'000. Das ist wohl ein Restwert, was hier ein Vehikel immer hat.

Ein Autokauf ist in Australien relativ einfach. Nach dem Kauf muss man das Auto umschreiben lassen. Dies geschieht auf dem RTA (Strassenverkehrsamt). Und wie geht das mit der Adresse? Ganz einfach: Man gibt einfach die aktuelle Adresse von der Unterkunft an und schon ist der Fall geritzt. Eine Versicherung ist auch nicht zwingend, jedoch ratsam, denn wenn der Unfallpartner keine hat, dann zahlt man selber.

Auf der Fahrt nach Melbourne

Federation Square

Skyline

Melbourne Museum

Hä?

Ein Kaufhaus