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Kangoroo Island

(Kangoroo Island)

Schon ist es eine Weile her, seit das letzte Email Australien verlassen hat. Es tut mir leid, dass auch gleich drei Stück nun eintreffen. Der Grund für die Verspätung ist wohl nicht das Gefängnis, sondern hat andere Ursachen…

Dafür haben wir in der letzten Woche ziemlich viel erlebt. Einen Teil könnt ihr ja in den andern beiden Emails nachlesen. In diesem Email soll’s vor allem um Kangoroo Island gehen.

Dieses Mal hatten wir Glück im Unglück mit der Fähre, die die Touristen von Carpe Jervis nach Penneshaw bringt. Ahnungslos sind wir am Nachmittag um 15:45 beim Fährenterminal angekommen und wollten eigentlich auf die Fähre. "Doch für heute ausgebucht", hiess es. Platz für uns gebe es erst am andern Tag abends. Janu, so haben wir die Chance von Standby wahrgenommen. Tatsächlich hatten wir bei der 2. Fähre um 19 Uhr Glück, die uns auf die 13 km entfernte Insel brachte.

Bevor wir das Festland verliessen, gab es eine besondere Episode, welche in Australien ja nicht selten sein soll. Die "Verkäuferin" erkannte uns sofort als Schweizer. Und zu unserem Erstaunen, war sie schon in der Schweiz und hat dort auch eine gute Kollegin. Sie sagte, dass diese Kollegin in der Nähe von St. Gallen wohnt. Und natürlich ist mit Nähe St. Gallen auch gleich Mörschwil gemeint. Jedoch sagte mir der Name der Kollegin nichts… Mörschwil ist halt doch zu gross um alle zu kennen. :-)

Zurück zu Kangoroo Island. Die Insel hat nicht die Form eines Kängurus, nein, es hat auch nicht übertrieben viel davon. Warum sie so heisst, weiss ich eigentlich nicht. Sie ist rund 150 km lang und hat eine Breite von ca. 33 km.

Schon in der Schweiz wurde mir diese Insel ans Herz gelegt. Es hat sich auch gelohnt!!! 1. haben wir mal wunderschöne Strände entdeckt, die zum Teil mit dem Auto befahren werden konnten und so irgendwo an dem kilometerlangen Strand sein ruhiges Plätzchen zu haben. An diesem Beach hatten wir auch mal morgens etwas Probleme, als das Auto im Sand stecken blieb. Pudeln war die Lösung und nach dem dritten oder vierten Anlauf, schaffte es auch unser Automat wieder aus dem Sandbett… Ein anderer Strand lud zum Wellenreiten an…

Im Landesinnere erfreuten wir uns ab dem "Wildlife Park", in dem vor allem verschiedene Papagei-Arten zu sehen war. Ein Highlight war sicher auch die Kängurus, welche gefüttert werden konnten und aus wenigen Zentimeter Distanz abgeknipst werden konnten.

Pelikane aus wenigen Metern Distanz zu sehen und wie sie gefüttert werden, die kleinsten Pinguine in der Nacht zu besuchen, Seelöwen anzusehen, das sind weitere Dinge, die in der freien Natur auf dieser Insel möglich sind.

Angeblich soll auf dieser Insel die ganze Tierwelt Australiens vertreten sein. Ob das stimmt, bezweifle ich fast einwenig. Auf jeden Fall hat es auch hier die lästigen Fliegen… 40 Pflanzenarten sollen hier wachsen, die auf der ganzen Welt sonst nicht vorhanden sind.

Ja, wir haben hier drei tolle Tage erlebt. Ein Besuch dieser Insel lohnt sich wirklich, auch wenn nicht alle Strassen geteert sind und man danach s’Auto waschen muss.

Nun freuen wir uns auf die kommende Nacht in einem Motel, denn die letzten zwei Nächte haben wir einmal freiwillig und eben einmal nicht so ganz im Auto geschlafen.

Ein von vielen Leuchttürmen

Ungeteerte Strassen gibt's viele auf Kangoroo Island

Kein Seeungeheuer, sondern nur ein Stein

Zwei Schweizer am Baden

Wunderschöner Badestrand

Festgefahren!

Aussicht vom linken Badetuchrand

Ich will raus!

Hallo. Nächster Bitte!

Zahme Kängurus

En Guete....

Wen haben wir denn hier? - Ein Strauss.

Pelikane kurz vor der Fütterung im Freien.

Die kleinsten Pinguine der Welt.

Sanddüne-Landschaft auf der Insel