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From Kings to Alice

(Karte Wegstrecke)

08./09. Januar

Kings Canyon hiess der nächste Stopp nach dem Ayers Rock. Natürlich musste auch dafür wieder einige hundert Kilometern gefahren werde. Zur Abwechslung habe ich mich da wieder einmal auf dem Campingplatz einquartiert. Ich muss sagen, ich geniesse es im Auto zu schlafen. Die zwei Nächte zuvor im Youthhostel waren zu kühl, sprich die Klimaanlage war einfach zu stark aufgedreht, so dass das Leintuch und die Wolldecke nicht genügten. Die zwei Nächte auf dem Campingplatz im Kings Canyon Resorts sind anders. Beim Einschlafen hat man noch gegen 28 °C, am Morgen sind es dann immer noch 23 °C, genügend ohne Wolldecke und Schlafsack zu pfusen.

Wie’s der Name sagt, handelt es sich um einen Canyon. Hier bieten sich geniale Wanderwege an, von denen ich einen gegangen bin. Von den Bildern mag man vielleicht einige Eindrücke dieser roten, quarzhaltigen Steine zu gewinnen. Ein besonderes Highlight ist der "Garden of Eden". Und wirklich, zwischen den Steinen gibt es eine traumhafte Oase. Die Vogel- und Pflanzenwelt geniesst hier einen besonderen Schutz von Eindringlingen.


10. Januar

Wiederum stand eine Fahrt von ca. 350 km auf dem Programm. Wie die Natur auf dieser Strecke aussieht, muss ich wohl nicht gross erzählen, da sie immer noch "outbackhaft" ist.

Schöne Schotterpiste zum Rainbow Valley Conservation Park

Doch den Abstecher in den "Rainbow Valley Conservation Park" liess ich mir nicht nehmen. Über eine braune, sandige Schotterpiste ging’s 22 km weit östlich des Highways. Dort präsentiert sich eine geniale, farbige Felsformation. Zwar war die Wanderung in der heissen Nachmittagssonne nicht gerade erholsam, doch es hat sich gelohnt. Mit dem Auto konnte ich allerdings nicht bis zum Parkplatz fahren, denn sonst wäre ich im Sand ziemlich sicher stecken geblieben. Ich hatte schon Mühe, in der Ausweichstelle, in welcher ich parkiert habe, das Auto zu wenden. Doch mit etwas Feingefühl ging auch das gut, denn sonst hätte ich wohl einige Stunden festgesessen, bis die nächsten Touristen gekommen wären. Erst auf dem Rückweg stellte ich fest, dass diese Route nur für 4WDs vorgesehen war. Ich war daher auch ziemlich überrascht, wie die Pneus die vielen grösseren Steine auf der Piste aushalten. Doch erschrocken bin ich, als ich plötzlich ein Pfff hörte. Es hörte sich ganz nach einer Platte an. So fuhr ich langsamer und horchte nochmals. Huch, Glück gehabt. Das Geräusch stammte aus dem Radio, der nun definitiv nach über einer halben Stunde Suche keinen Sender gefunden hatte.

Bald darauf kam ich in Alice Springs an. Die Outback-Stadt mitten in Australien. Rund 28'000 Einwohner sollen hier leben. Eine Menge Hostels machten die Wahl zur Qual. Für eines entschieden, checkte ich ein und traf im Dreierzimmer auch gleich einen Deutschen, der schon seit längerer Zeit an der Ostküste herumkurvte und mir einige Tipps geben konnte.

Am Abend meldete sich auch die Lust nach einem feinen Essen. Seit Neujahr habe ich nicht mehr richtig gegessen. Fündig in der Mall, gab’s vorerst einen feinen hausgemachten Salat und anschliessend Chicken mit Kartoffeln an einer gut gewürzten Tomatensauce. Der Salat schmeckte lecker, denn schon seit über einem Monat kam dieses Gericht nicht mehr auf den Tisch…

Mein günstiges Schlafzimmer, in welchem ich öfters schlafe...

Ein ausgetrocknetes Flussbett, welches zu gewisser Zeit aber Wasser führen soll.

Schattenbild. Wegen der starken Sonneneinstrahlung wird ein solcher Hut dringend empfohlen. Auch die Sonnencrème muss alle paar Stunden neu aufgetragen werden.

Die australische Flagge!