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(Karte Wegstrecke)

Mi 21.01.04

Vom nicht überzeugenden Innigham ging’s etwas mehr ins Landesinnere. Eine Gegend im Appenzeller-Style (exkl. Mountains) trifft man dort an. Und nicht nur das: Dazu kommt eine Menge verschiedener Wasserfälle und viel, viel Regenwald.

So habe ich auch mein Glück versucht und bin da zu einem Lookout gepilgert, den ich aber wegen einem umgefallenen Baum nicht erreicht habe. So kehrte ich dann zum Auto zurück. Und was sehe ich da am Fuss? Etwas wie eine Schnecke. Als ich diese dann abstreifen wollte, merkte ich, dass es nicht so ring geht und tatsächlich handelt es sich da um einen Blutegel. Während der Autofahrt checkte ich auch noch den kompletten Fuss und fand nochmals zwei Stück, wobei der einte schon ziemlich tief gewesen sein musste, denn nach dem Entfernen spritzte das Blut nur so gerade raus. Nein, war natürlich nicht so, doch das Blut floss wirklich etwas. Doch zum guten Glück sind die Blutegel ja nicht giftig, sondern werden ja auch in der Medizin gegen Krampfadern etc. eingesetzt.

So fuhr ich mit einem neuerlichen Respekt vor dem Regenwald weiter durch die Gegend. Viel überaus Sehenswertes habe ich dann auch nicht gesehen. Vielleicht lag der Grund darin, dass ich seit der Ankunft an der Ostküste ein moralisches Down hatte, welches sich dann in Cairns am nächsten Tag wieder aufgelöst hat. Auf jeden Fall ist da die Hitze schon sehr unangenehm, da es ja nebst vielleicht 38°C ziemlich feucht ist (60-70% Luftfeuchtigkeit). Ich muss dies mal noch genau messen.

Auf jeden Fall habe ich mich dann an jenem Abend in einer Ortschaft namens Port Douglas einquartiert, welches beinahe 100% vom Tourismus leben dürfte. Der Four-Mile-Beach war wegen einem Sturm dann auch nicht sehr sauber. Mir hat’s hier einfach nicht gefallen…


Do 22.01.04

Wieder einmal ein Bad im Ocean konnte ich mir trotz allem auch in Port Douglas nicht nehmen lassen. Das Wasser war sehr warm, aber eben nicht sehr sauber. Am Mittag ging’s dann gegen Süden weiter, wie es die nächste Zeit sowieso wieder gegen Sydney gehen wird. Ein weiterer Badestopp gab’s in Palme Cove. Der Strand hier soll der sauberste in Australien sein, was er aber bei meinem Besuch zweifellos nicht war.

Ach ja, baden kann man zu dieser Jahreszeit nicht einfach irgendwo am Strand, sondern man sollte im blauen Viereck baden, wenn man sein Leben nicht riskieren will. Das Viereck wird von einem Lifeguard überwacht, doch das ist nicht der Grund! Vielmehr schützen diese Netze gegen Stinger, was wiederum nichts mit der Fliegerabwehr zu tun hat. Stinger sind Qualen, die einem tödlich verletzen können. Und das blaue Viereck ist ein Stinger Net, welches diese Qualen fernhalten sollte. Es gibt aber keine 100% Garantie.

Anyway, am Abend bin ich dann in Cairns in einem kleineren, aber sehr schönen und friendly Backpackers angekommen. Es nennt sich Dreamtime…

Abendstimmung in Cairns am Meer

Am Abend bin ich dann ins Kino und habe einen Film geguckt, bei dem ich wusste, dass ich ihn eigentlich nicht sehen möchte. Lord of the Rings war sein Name. Mit mir haben noch 11 andere den Film angeguckt, was erstaunlich wenig ist. Da mir so komische Gestalten nicht sehr zusagen, musste ich den Film wirklich mit andern Augen betrachten. Das Beste war dann wohl, dass der Film dann auch ein Ende fand. So wollten wir um Mitternacht das Kino verlassen, wobei wir aber von einem Angestellten aufgehalten wurden. Er meinte, dass der Film noch nicht fertig sei, sondern es einen ungewollten Unterbruch gegeben hat. So haben wir dann die letzten paar Minuten noch fertig geguckt und bekam wegen der Störung gleich noch einen Gutschein für einen weiteren Film dazugeschenkt. Service, nicht wahr?


Fr 23.01.04

Wenn ich Cairns schreibe möchte, so schreibt’s immer Kerns, weil man es ja auch etwa gleich ausspricht. Okay, Cairns ist eine Stadt, die wohl eine der am schnellsten wachsenden Städte Australiens. Dies gilt nicht für die Einwohner, sondern vielmehr für die Touristen. Die Stadt an sich ist nicht sehr sehenswert, sprich in drei bis fünf Stunden hat man sie gesehen. Was man sehen kann ist im Stadtkern mal das Meer, wobei man gewisse Stunden am Tag nur Erde sieht (Ebbe) und ein Touristenladen nach dem andern. Man hat fast das Gefühl in jedem dritten Laden gäbe es ein Tour-Booking-Office. In der Tat kann man von hier scheinbar hunderte von Touren ausführen. Die meisten gehen aber Richtung Ozean.

Sehr interessant wurde es für mich in den verschiedenen Galerien. Es ist interessant zu sehen, was man nur mit einigen Einstellungen einer Kamera alles hinkriegen kann. Es hat mich auch gleich angespornt, professionellere Fotos zu schiessen (oder wenigstens zu versuchen).


Sa 24.01.04 Great day in a great area

Ja, so kann man diesen Tag wirklich bezeichnen. Und es hat mich auch gepackt. Am Morgen in der Früh ging’s mit dem Boot hinaus zum, ja zum Great Barrier Reef. 2.5 Stunden fahrt waren schon etwas ermüdend auf dem Boot, aber es hat sich gelohnt. Auch wenn ohne Tauchzertifikat kann man mit dem Schnorchel den Korallenriffs schon hautnah kommen. Gewaltig, was man da alles sehen kann. Und das bei 29/30°C warmen Wasser.

Mehr werde ich von diesen Reefs später erzählen, denn morgen werde ich nochmals hinausgehen und gleich auch dort übernachten. Ich freue mich sehr darauf.

Boom-Netting nennt sich das. Das Schiff fährt und die Leute versuchen sich am Netz festzuhalten... bis ... sie einfach loslassen müssen...

So 25.01.04

Heute war Regendwald angesagt. Am Morgen gab’s wieder Mal einen grösseren Einkauf um meinen Wasservorrat etc. nachzuschöpfen. Dann ging’s etwas ins Landesinnere nach Kuranda. Ein Dörfchen, das ebenfalls nur vom Tourismus zu leben scheint. Viele, viele Märkte gibt’s hier und das war’s dann grundsätzlich auch. Nur, es gibt da noch einige Wanderwege im Regenwald, Gondelbahn über den Regenwald, Flussschifffahrt und einen besondere Eisenbahn. That’s it! Für einen Tagesausflug ist es dennoch wert.

Dies sind nur ganz wenige Eindrücke, die ich in den letzten Tagen gesammelt habe. Etwas habe ich noch vergessen: Als ich von Port Douglas nach Cairns gefahren bin, hörte ich Radio. Ich war nicht wenig erstaunt, als ich da plötzlich Schwitzerdütsch am Radio hörte. Und es handelte sich um eine australische Sendung, die über die Schweizer Folklore und klassische Musik berichtete.

no comment

X Meilen Strand aber nur einige Quadratmeter in dem es sicher ist zu baden.

Neue Freude/Lust am Fotografieren bekommen, dank Galerie-Besuch.

Lookout über Cairns

Auf dem Wasser

Im Schlepptau

Achtung: Grosse Wellen!

Gratis Internet oder eben doch nicht. Komische Logik!

Eine Nummer grösser als Fledermäuse. Diese fliegende Dinger haben sogar eigene Namen. Und wenn die Herrin ruft, reagieren diese darauf.

Gesang/Tanz von Aborigines

Handmade Schleckstengel.



Was sind die Tropen? Lassen wir doch Microsoft Encarta sprechen:

Tropen (griechisch tropai heliou: Sonnenwende), geographisch der Bereich der Erde, der zwischen dem nördlichen und südlichen Wendekreis (23°27' nördlicher und südlicher Breite) liegt und etwa 40 Prozent der Erdoberfläche umfasst. Man spricht hier von solaren Tropen, da die Sonne in diesem Bereich zweimal im Jahr im Zenit steht (genau auf den Wendekreisen einmal) und die Kulminationshöhe der Sonne immer 43 bis 90 Grad erreicht.

Im klimatologischen Sinn wird mit Tropen der Bereich der Erde bezeichnet, in dem tropisches Klima herrscht. Diese Gebiete beiderseits des Äquators sind gekennzeichnet durch eine ganzjährig hohe Einstrahlung der Sonne und damit einhergehend hohe Temperaturen. Sie sind nicht generell mit den solaren Tropen identisch, da zur Abgrenzung tropischer Klimate eine Jahresdurchschnittstemperatur von 20 °C in Tiefländern zugrunde gelegt wird. Da sich der Einfallswinkel der Sonnenstrahlung im Jahresverlauf nur wenig ändert, fehlen die von der Temperatur abhängigen Jahreszeiten der gemäßigten Breiten. Man spricht von Tageszeitenklima, da die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht größer sind als die jahreszeitlich bedingten. Diese vergrößern sich mit zunehmender Höhe in tropischen Gebirgen, wobei auch hier die jahreszeitlichen Temperaturunterschiede gering sind. Tag und Nacht sind am Äquator immer fast gleich lang, an den Wendekreisen dauert der Tag zwischen 10,5 und 13,5 Stunden. Die Dämmerung ist kurz, der Übergang von Tag zur Nacht abrupt. Die intensive Sonneneinstrahlung führt zu einer hohen Verdunstungsrate, besonders über den Meeren, wodurch die Tropen stark auf den Wärme- und Wasserhaushalt der Erde einwirken. Der Transport der tropischen Luftmassen verläuft über die äquatoriale Tiefdruckrinne. Die inneren Tropen um den Äquator, zwischen 10 Grad nördlicher und südlicher Breite, sind durch ganzjährig hohe Niederschlagsmengen gekennzeichnet. Es kommt hier zu zwei Niederschlagsmaxima nach den Tagundnachtgleichen, den so genannten Äquinoktialregen.

Die Vegetation dieser immerfeuchten Tropen ist durch den tropischen Regenwald gekennzeichnet, dessen Bestände durch Abholzung aufgrund wirtschaftlicher Interessen zum Teil stark abgenommen haben. Die Landwirtschaft in diesen Gebieten ist stark eingeschränkt, da die Böden des tropischen Regenwaldes sehr nährstoffarm sind. Nach Abholzung des Waldes laugen die Böden bald aus und durch die große Niederschlagsmenge wird die dünne Humusschicht schnell abgetragen.

Nördlich und südlich an die inneren Tropen schließen sich die äußeren Tropen (Randtropen) an. In diesen wechselfeuchten Tropen gehen die zwei Niederschlagsmaxima der inneren Tropen in eine sommerliche Regenzeit (Solstitialregen) über. Es kommt hier zu einer polwärts zunehmend ausgeprägten winterlichen Trockenzeit. Sie wird ausgelöst durch die Verlagerung der die äquatoriale Tiefdruckrinne einrahmenden subtropischen Hochdruckgürtel in Richtung Äquator. Die natürliche Vegetation ist von den polwärts abnehmenden Niederschlagsmengen geprägt. Die tropischen Regenwälder treten zugunsten wechselfeuchter Wälder, Trockenwälder, Feuchtsavannen, Trockensavannen und Dornsavannen zurück. An die äußeren Tropen schließen sich die Wüstengürtel im Bereich der Wendekreise an.

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