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Paradiesisch

(Karte Wegstrecke)

Di 03. Februar 04 Whitsunday Islands

Ocean Rafting zu den Whitsunday Islands war heute angesagt. Unter Ocean Rafting versteht man nicht "paddeln", sondern rasen! In einem robusten "Schlauchboot" flitzt man da über Wellen etc. Whitsunday = Pfingsten, darum weil 1770 Captain Cook diese Inseln am Palmsonntag entdeckt hat. Wie das s Islands sagt, handelt es sich um eine Inselgruppe, von kleinen bis grossen Inseln, wobei auf einigen die Resorts Touristen anlocken.

Zu sehen gibt’s aber einiges: Regenwald, Korallenriffs und wunderschöner, weisser Sandstrand mit türkisblauem Wasser. Besser als im Bilderbuch, darum, weil man es anfassen und darin baden kann. An einem solchen Strand haben wir auch Mittag gegessen. Interessant war, dass wenn im Wasser über den Sand gelaufen ist, Luftblattern hochgestiegen sind. Der Grund liegt darin, dass bei Flut sich die Bucht rasch fühlt und somit die Luft im Sand festbleibt. Es ging gegen Ebbe zu, und wir staunten über die Geschwindigkeit des Wassers.

Warum erscheint das Wasser in solcher herrlicher Farbe? Die Antwort: Durch die Wasseroberfläche strömen die Sonnenstrahlen ein und gelangen auf dem quarz-/glashaltigen Sand. Dieser reflektiert das Licht an die Wasseroberfläche und von da wieder zurück etc. Das war die Erklärung, welche wir bekommen haben.

Wasserfarbe? - Nein Farbe des Wassers!

Nach dem Mittagessen gingen wir zu zwei verschiedenen Riffs und konnten da die Unterwasserwelt bestaunen. Leider hatten diese keine korrigierten Taucherbrillen, so dass ich leider dann nicht alles so scharf sah. Trotzdem war es herrlich, da manchmal die Tiefe nur 50 cm oder weniger betrug.

Tanz mit mir!


Mi 04. Februar 04

Eine ganze Stunde genoss ich, die Lagune (grosses Schwimmbecken) für mich alleine zu haben. Am Mittag ging’s weiter südwärts zu Mackay, einer Stadt, die nicht sehr sehenswert ist. Industriell ist sie interessant, da hier der Zucker auf die grossen Frachtschiffe verladen wird.

In der Herberge lernte ich auch einen 25jährigen Einheimischen kennen, der mir einige Tipps geben konnte und wollte. Obwohl er nun schon 25 Jahre in dieser Stadt wohnte, hat er nicht wirklich Ahnung von der Umgebung und auch von Australien. So verwechselte er z.B. Tasmanien mit Neuseeland!!! Und auch vom 70 km entfernten National Park hat er keine Ahnung.

Schönen, luftigen Abend habe ich an diesem wolkenverhangenen Tag erlebt.


Do 05. Februar 04

Wieder einmal mehr stand Rainforest auf dem Programm, vielleicht das letzte Mal. Sechs Tierarten soll es hier geben, die es sonst nirgends gibt. Erklärt wird die Existenz, da der Eugnella Nationalpark seit über 30'000 Jahren an keinen andern Regenwald grenzt. Auch soll es hier Schnabeltiere geben, eine Kreuzung von Fischottern und Enten. Viel Geduld soll man haben, heisst es im Reiseführer. Ich bin da eine Stunde an einem Fluss gesessen und habe keinen gesehen, nur Schildkröten. Doch der mehrstündige Spaziergang durch den Regenwald hat sich dennoch gelohnt.

Im Regenwald herrscht in der Regel Stille, nur die Stimmen der Tiere, das Rauschen der Blätter und die Tropfen sind zu hören. Einfach fantastisch um mal abzuschalten und den Gedanken freien Lauf zu schenken.

Die Nacht verbrachte ich einmal mehr im Auto, auf dem Campingplatz des Nationalparks. Dieses Mal war es fast eher zu kühl, aber dennoch herrlich. Nur das Prasseln des Regens hat ein wenig gestört.

Mama, schau mal da oben, der will uns fotografieren!

Gähnnn, gute Nacht. (Es war zwar erst 19:45, doch schon dunkel.)


Fr 06. Februar 04

Nach einer angenehmen Nacht ging’s wieder hinunter ins "Flachland". Wieder einmal gab’s hunderte von Kilometern zu fahren. Kurz vor Rockhampton gibt’s Höhlen zu betrachten. Eine heisst sogar "Cathedral", in der man heiraten kann. Geniale Akustik wie uns ein Musikstück zeigte. Auch sonst gibt’s einige Besonderheiten. So kann man z.B. durch ein schmales Tunnel kriechen oder einen schmalen Gang gehen.

Die Kathedrale in der Höhle. Fantastische Akustik!

Vor Rockhampton gab’s einen "Abzweiger" zur Küste, den ich nicht verpasst habe. 40 Kilometer bis zu Yeppoon, ein Dorf am Meer mit weitem und breitem Sandstrand.

Eine Ei-, Ei-, Eidechse

Nicht mehr so gut getarnt

Viel versprechend? Ja, viel versprechend. Die Türen sind ja offen. Beim Nähertreten erwartete mich schon mal Musik. Ein Blick hinen und alles klar. War einmal. Ein Chaos in dem nun eine Frau zu wohnen scheint. Enttäuscht fuhr ich wieder davon.

Viele (Gottes-)Häuser trifft man im kolonialischen Stil an.

Vollmondaufgang