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Fraser Island… (13.-15. Februar)

… ist die grösste Sandinsel der Welt und soll auch mehr Sand haben, als die Sahara Wüste. Sie ist etwa 120 Kilometer lang, 7 bis 22 Kilometer breit und hat eine Fläche von 1 620 Quadratkilometern. Die Sanddünen der Insel sind bis zu 240 Meter hoch und ungewöhnlicherweise mit Regenwald bewachsen. Die Insel ist mit mehr als 40 sehr tiefen Süßwasserseen übersät, von denen einige hoch über dem Meeresspiegel gelegen sind.

Auf der seit 1982 in der Liste der UNESCO Weltnaturerbe eingetragene Insel, wurde zuvor in grossen Mengen Sand abgebaut. Doch dies wurde dann eingestellt und heute gehört die Insel ganz dem Tourismus. Rund 2'000 Kilometer Sandpisten können abgefahren werde. Eine Highway liegt auf dem Seventy-Five-Mile-Beach, wo auch Flugzeuge landen. Im Ozean sollte man nicht baden, da Haifische bis nahe an die Küste kommen.

Ich habe da eine dreitägige, geführte Tour gebucht, obwohl ich am liebsten selber gefahren wäre. Dafür habe ich mich auf den Rücksitzen der Allradbusse bequem gemacht, wo es oftmals sehr holprig zu und her ging. So schwebte man schon mal gegen 10 bis 20 cm über dem Sitz, als wieder eine Bodenwelle überfahren wurde.

Regenwald

Unsere Susi am ersten Tag. Den ältesten Bus hatten wir mit natürlicher Belüftung.

Und so sah die Susi inwendig aus.

Gegen Abend musste die Susi noch ein anderes Fahrzeug abschleppen, das einen defekten Zylinder hatte. Bei einspurigen Strassen ist gar nicht so einfach zum Überholen. Bei einer Ausweichnische für Jeeps konnten wir den Bus überholen, allerdings haben wir Bäume gestreift...

So reisen wohl die meisten Backpackers. Zu neut teilt man sich ein solches Fahrzeug. Campingausrüstung und Koffern sind auf dem Dach. Hinten sitzt man wie in einem Militärpuch, was wahrscheinlich nicht sehr angenehm ist, da die Strassen ja ziemlich uneben sind.

Spezieller Baum, der eine besondere Methode entwickelt hat, das Wasser zu speichern, damit er auf dem Sandboden überleben kann.

Wurzeln

Dieser See wird jährlich um ca. 1 Meter kleiner, da der Sand immer mehr vorrückt. In 50 Jahren soll angeblich kein See mehr da sein. Frage: Wohin geht das Wasser, da es ja keinen Abfluss gibt?

Sandwüste

Seventy-Five-Mile-Beach: Landepiste, Highway und Wanderweg zugleich

"Vergänglichkeit"

Wave

Indian Heads

Beach again

Lake McKenzie mit wunderschönem weissem Strand. Dieser See hat keinen Abfluss und auch keinen Fluss mündet in diesen See. Er füllt sich alleine mit Regenwasser. Das führt auch zu Problemen, da die Leute ja Deo, Shampo und Sonnencrème im See zurücklassen. Rund 300 Liter tragen zudem täglich die Touristen aus dem See (Badehosen, Haare...)

Lake McKenzie
Fraser Island und somit auch der See wird jährlich von rund 400'000 Touristen besucht.

Farbiger Sand wie im Rainbow Valley (Outback)

Champaign Pools heisst dieser Flecken darum, weil die über die Steine brausende Wellen im Pool Schaum zurücklassen, was wie Champagner aussieht. :-)

Koreaner-Freunde. Viele Erinnerungen von Vancouver sind mir wieder hochgekommen, als ich diese Koreaner auf der selben Tour getroffen habe. Die Koreaner staunen jeweils, wenn ich sage, dass ich einen koreanischen Namen habe.
Ich erlebe dir Koreaner immer wieder als extrem freundlich und rücksichtsvoll.
Klar wurde mir, das wohl das nächste grössere Reiseziel Asien mit Korea sein wird. Doch zuvor noch etwas Koreanisch lernen, kann nicht schaden.


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16./17. Februar 2004

Von Hervey Bay ging's weiter nach Noosa und den dazugehörigen Dörfern. Sunshine Coast wird die Küstenlinie genannt.
Ich nutze die Gelegenheit, eine Reisepause einzulegen und einige Arbeiten zu erledigen...