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Just Nice

Selbst beim Schreiben empfinde ich meine Berichte als "boring". Darum versuche ich mal einen neuen Stil.

Sunshine Coast (16.-18. Februar)

Sunshine Beach. Ein klangvoller Ortschaftsnamen an der Sunshine Coast, nördlich von Brisbane. Über 300 Sonnentage im Jahr rechtfertigen diesen Namen. Gleichzeitig der Beginn oder das nördliche Ende des Paradieses für Surfer. Über einen Meter hohe Wellen brausen Tag und Nacht an den kilometerlangen Strand. Viele Personen tummeln sich in den Gewässern und geniessen das lebhafte Wasser.

Da und dort schwimmen für mich undefinierbare, tellerartige, durchsichtige Wesen vorbei. Zwischendurch springt ein Krebschen ins Wasser. Ein paar Möwen halten Ausschau nach Futter. Die Sonne brennt und auch ich geniesse die Stunden im Ozean. Doch das hat Nachwirkungen: I got a sunburn. Arme, Schultern, Nacken und Gesicht werden für die nächsten paar Tage brennen und schmerzen. Sogar das Rasieren schmerzt. Das bedeutet auch, der Sonne die nächste Zeit etwas kritisch gegenüber zu stehen und den Schatten vermehrt aufzusuchen.

Für den Abend gibt’s eine ganze Palette von Ausgangsmöglichkeiten. Bars, Pubs und Clubs, oder eher feines Essen im Touristenviertel? Wer etwas mehr Natur mag, der findet am Strand einen schönen Sonnenuntergang. Cinemas und TV mit Video im Backpacker bieten eine andere Möglichkeit an. Nun, ich habe die drei letzten Möglichkeiten gehabt. Zwischendurch auf der Leinwand auch mal die Rhätische Bahn gesehen im Film "Under the tascan sun" (?). Im Film "Shattered Glass" habe ich wieder einmal mehr erlebt, wie Medien sein können, und Movie "Big Fish" hat gezeigt, dass ich die Menschen so nehmen muss, wie sie sind.

Eine freudige Nachricht habe ich im Kino erhalten: Australiens und neuseeländische Kinos werden die ersten sein, die den Mel Gibson Film "The Passion of Jesus Christ" auf die Leinwand publizieren. Ich hoffe, dass ich am 25. Februar in einer Ortschaft bin, wo der Film auch gezeigt wird.

Nationalparks sind in Australien immer wieder anzutreffen. So auch hier. Solche Spaziergänge laden zum Nachdenken, Überdenken, Vorausdenken und Träumen ein. Keinen künstlichen Lärm stören die Gedanken, nur das Rauschen der Bäume und des Meeres sind zu hören. Abends oder nach einem Regen riecht es in Eukalyptus-Wäldern herrlich. Zwischendurch kreuzt man andere Spaziergänge. Und dann, plötzlich ist der Weg gesperrt. Kleine Feuerherde erlauben das Weitergehen nicht. Ausweismöglichkeit bietet die Sandstrasse an, die mich zurückführt.

Waldlichtung?

Das perfekte Fahrzeug für Australien, nicht wahr? Zwar nicht so komfortabel, doch auffallend und exotisch. Es fehlt nur noch ein Smily!


Heisse Nacht (19. Februar)

Nach einer warmen Nacht im fünfer Dorm-Bed-Room mit drei kalifornischen Ladies und nach dem Bye-Sagen am Strand ging’s weiter Richtung Brisbane. Tagesziel war der "Australia Zoo" und am Abend Brisbane. Doch so soll’s nicht kommen. Nach vielleicht 50 Kilometern eine neue Ortschaft, die zum Verweilen einlädt. Okay, habe ich gedacht, dann schau ich mir "Mooloolaba" auch noch an. Und es hat sich gelohnt, vor allem darum, weil ich mir den Teil südlich von Brisbane schrecklich vorstelle. So muss ich hier den Frieden noch geniessen, wo danach nur noch Touristen herumschwirren. Auch hier gibt’s Touristen in Hülle und Fülle. Und einer davon bin ich!

Z’Mittag hat’s Sushi gegeben. Am Abend gleich nochmals. Den Nachmittag verbrachte ich am Strand und an der Promenade mehrheitlich im Schatten. Den Wellen konnte ich nicht widerstehen.

Spaziergang dem Beach entlang, Sonnenuntergang geniessen, Ausharren, Nachtfotos schiessen und Essen waren die Aktivitäten den Abend hindurch. Ein feines Schoggi-Eis hat nicht gefehlt.

Somewhere

Auffallend wie viele schöne Häuser es in Queensland gibt, egal ob in Städten oder in Dörfern.

Waterfront

Die Werft

Kapital

Nicht ganz Boccia

Pflatsch!!!

Jogging

Ich erspare euch nun wieder schöne Bilder vom Sonnenuntergang. Dieses Bild ist aber insofern interessant, dass hier ein blauer Kegel zu sehen ist. Ich nehme an, dass es sich um den Schatten eines Berges handelt. Allerdings war bis zur Dunkelheit dieser Kegel zu sehen.

Positionslicht des Hafens mit vorbeifahrendem Fischerboot(Belichtungszeit 15 Sek.)

Nächtliche Skyline von Mooloolaba

Nachtstimmung am Strand


Wildlife (20. Februar)

Zwar nicht in der Wildnis, aber dennoch wilde Tiere gab’s im berühmten "Australia Zoo" zu sehen. Ich weiss nicht, ob der Zoo nicht sogar bei uns in der Schweiz wenigstens durch die Fernsehserien mit Steve bekannt ist. Die 23 Franken Eintritt haben sich auf jeden Fall gelohnt. Zu sehen gab’s allerlei - von Vögeln bis zum Elefanten. Spätestens in den Shows mit den Krokrodilen sollten die Leute den Respekt vor diesen gefrässigen Tieren lernen. Wer’s eher ungefährlich mag, der kann auch mal eine Koala tragen.

Die Tiere boten die Möglichkeit, wiederum viele Pictures zu knipsen.

Am Abend suchte ich meinen Weg auf der stark befahrenen Strasse nach Brisbane, wo mein Quartier für die nächsten Tage sein wird.

Asiatische Otter

Warntafel

Kopf einer ..., nein, nicht Schildkröte sondern auf Englisch "Tossum".

Immer schläfrig...

Nach der Mahlzeit spritzt man auch mal Rüebli-, Bananen- und Apfelreste zur Abkühlung.

Meine Kamera!

Im "Gift-Shop" zu tausenden zu haben

Auf dem Weg nach Brisbane

Für 300 $ zu haben.