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Schade, dass…

Es ist Mittwoch, den 25. Februar. Ziel ist, heute abend in einer Ortschaft zu sein, welches ein Kino hat. So bin ich schon nach vielleicht 200 Kilometern in Coffs Harbour angekommen. Da im Reiseführer nichts von einem Kino steht, gehe ich ins Visitor Center und frage dort nach. Und siehe, sie haben ein 5-Kino-Komplex. So habe ich die Möglichkeit, die mehrere tausend Einwohnerstadt zu besichtigen und den Surfern zu zuschauen.

Am Abend bin gehe ich ins Kino und möchte die Premiere "The Passion of Jesus Christ" besuchen. Doch der Film soll heute nur für Mitglieder des Kinos gezeigt werden. "Der Film werde erst morgen für die Öffentlichkeit freigegeben", hat sie gesagt. Tja, so schaue ich den Film "Mona Lisa Smile" an, welcher ja auch in der Schweiz läuft.

Drei interessante Messages hat der Film zu sagen:
1) Nicht hinter jedem lächelnden Gesicht steckt ein glücklicher Mensch. Lerne hinter die Gesichts-Fassade des Menschen zu schauen!
2) Let’s change the world! Versuche die Welt besser zu machen, auch wenn du den Job riskierst.
3) Auch Hausfrau mit Kinder und Familie kann ein Traumjob sein. Nicht jede, die studiert, muss danach in diesem Metier arbeiten.

Da ich weiss, dass um 21 Uhr der Film über die Passion nochmals gezeigt wird, mache ich einen Boxen-Stopp, biete alles auf, was aufzubieten ist und gehe dann nochmals an die Kasse und mache der Dame klar, dass ich den Film wirklich sehr gerne heute abend sehen würde. "No problem", ist die Antwort und ich bin im siebten Himmel, denn ich weiss, dass ich die nächsten zwei Tage keine Gelegenheit habe, diesen Film zu sehen. Wie es dann weiterging, könnt ihr im Email "Eine ungewöhnliche Liebeserklärung" lesen.


26. Februar: Es geht weiter

Die Koffer wieder gepackt, ging’s weiter der Küste entlang. Gedanklich war ich wohl während der ganzen Fahrt immer wieder beim Film. Ja, es gibt da viele Bilder zu verarbeiten.

Bei einem Stopp habe ich hunderte von Bildern vom Meer geschossen. Wiederum war der Ozean sehr lebendig. Ein Genuss, da zu zuschauen. Ja, es wird mir nicht leicht fallen, Adieu zu sagen.

Eine Unterkunft habe ich in Port Macquarie gefunden.


27. Februar: Schöner, ruhiger Ort

Letzter Tag an dem ich das brausende Meer sehen werde. So habe ich auf der Fahrt auch einige Stopps angelegt und einige hundert Bilder geknipst.

Die Fahrt geht nach Sydney zurück. Je näher ich Sydney komme, desto stärker stelle ich fest, dass die wunderbare Zeit nun wirklich zu Ende geht! So fahr ich die stark befahrene Strasse nach Sydney und dann gleich auch wieder aus der Stadt Richtung Blue Mountains. Kurz vor den Blue Mtns Zeiger links und verlasse die Autobahn. Rund 10 Kilometer geht’s Richtung Süden in ein kleines Dörfchen Mulgoa. Da suche ich nach einem speziellen Ort. Einzige Hilfe ist ein Bericht von Peter Quan aus dem Jahre 2000. So fahre ich vergebens durch das Dorf und finde nichts. Bei der Shell-Tankstelle erhalte ich Hilfe: "Back, first street left. Straight on and you will see it!" Tatsächlich, versetzt ist bei der ersten Strasse einen Wegweiser, den ich übersehen habe. Und nach einigen Kilometern erkenne ich dann auch mein Ziel: Schönstatt-Kapellchen in Mulgoa. So schaue ich bei der MTA vorbei. Nach über drei Monaten wieder mal in einem Heiligtum zu sein, tut schon gut und ich fühle mich sehr gut aufgehoben. Mehr über diesen Aufenthalt wird später in einem separaten Bericht folgen.

Da hat man aber keine grosse Auswahl!

Keine seltene Sache in Backpackern

Wer kann mir sagen, wie ich in das Haus komme?

Wahrzeichen Schönstatts, weltweit!