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Sydney

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Seit ich in Australien bin, möchte ich den Bericht über Sydney schreiben. Nun bin ich schon einige Tage von Australien weg und habe ihn immer noch nicht geschrieben. Höchste Zeit!

In Sydney hat es mir eigentlich recht gut gefallen. Es ist eine schöne Stadt. Vieles konzentriert sich auf das Zentrum, so dass zu Fuss das meiste erreicht werden kann.

1788 sind 736 Sträflinge mit weiteren 300 Personen im heutigen Sydney angekommen. Das Leben in der Kolonie war hart und entbehrungsreich. Erst mit dem fünften Gouverneur verbesserte sich das Leben.

Sydney ist fast ein Muss einer Australienreise. Besonders schön ist der Naturhafen mit rund 240 Kilometer Küstenlänge. Ungefähr ein Sechstel der australischen Bevölkerung, also ca. 3,3 Mio. Einwohner, lebt in der 1'730 Quadratmetergrossen Stadt.

Das grösste Wahrzeichen ist wahrscheinlich die Opera nebst der Harbour Bridge. Die Opera, die eigentlich keine Oper ist, beherbergt mehrere Theater sowie eine grosse Konzerthalle (mit knapp 2'700 Sitzplätzen). Interessant zu wissen ist, dass die Inhaber nur die Theater vermieten und keine Anlässe organisieren, d.h. ich könnte da ein Theater für mehrere Tage mieten und müsste einfach die Miete bezahlen. Die Preise für die Tickets könnte ich natürlich selber bestimmen.
Ursprünglich wurde für das Bauwerk einen Zeitraum von 4 Jahren und 7 Mio. AU$ budgetiert. Doch bald wurde festgestellt, dass mehr Geld und mehr Zeit benötigt wird, was zu viel Kritik geführt hat, so dass der dänische Architekt genug bekommen hat und das Land verlassen hat. Seither ist er nie mehr nach Sydney zurückgekehrt und hat somit auch die Opera nie in Natur gesehen. Das Opera House hat schlussendlich total 102 AU$ gekostet und 14 Jahre Bauzeit gebraucht. Es wurde 1973 fertiggestellt.

Die Sydney Harbour Bridge wird wegen ihrer Form liebevoll als Kleiderbügel bezeichnet. Sie ist ein wichtiges Verbindungsstück zwischen dem "Central Business District" und dem "North Sydney". Sie erstreckt sich über 1’150 Meter und hat eine achtspurige Strasse, 2 Bahngeleise, eine Fahrrad- und eine Fussgängerspur. 1932 wurde dieses eindrückliche Bauwerk fertig gestellt. Die Verbindung zwischen Nord und Downtown Sydney wird zusätzlich durch einen Tunnel gewährleistet. Wer möchte, kann die Bridge für teures Geld (>= CHF 100) und ohne Fotoapparat erklettern. Wartefristen von mehreren Tagen sind da keine Seltenheit.

Eine weitere Attraktion ist der Botanische Garten, von dem man eine herrliche Aussicht auf Oper und Brücke hat. Hier können in grossen Mengen auch Flughunde beobachtet werden. Zudem lädt der Park auch ein, die müden Beine etwas auszuruhen.

Was wäre eine Grossstadt ohne einen Lookout-Tower? Hier wird er "Sydney AMP Tower" genannt und weist eine Höhe von 325 Meter auf. Es ist zugleich das höchste Gebäude der Stadt. Die Aussichtsplattform liegt auf 305 Meter, wovon ich wohl eine der schönsten Aussichten je gehabt habe. Bei gutem Wetter kann man sehr weit sehen, selbst die Blue Mtns. Wer will, kann in einem internationalen Drehrestaurant speisen und die Aussicht geniessen.

Ja, es gäbe noch viele Sehenswürdigkeiten zu erwähnen. Am Anfang meiner Reise haben Reto und ich wenige Gehminuten vom Bondi-Beach in einer Jugendherberge übernachtet. Dieses Mal war ich mitten im Geschäftsbezirk. Knapp fünf Minuten zum Darling Harbour und ungefähr 15 Minuten zum Circular Quay, einem Knotenpunkt für Touristen.

Ruhigere Momente gab’s in der neugotischen St. Mary Cathedral, wo am Sonntag der Bischof - oder war’s ein Kardinal - zum 1. Fastensonntag gepredigt hat. Natürlich wurde auch der Film "The Passion of Jesus Christ" erwähnt.

Am Sonntagabend (29. Februar) ging’s auf den Flughafen um zwei Leute abzuholen. Nach mehreren Stunden Flug sind meine Eltern in Sydney angekommen. Sie werden meine Reisebegleiter für die Zeit bis Ende März sein.

Am 02. März abends ging’s für mich weiter nach Christchurch, Neuseeland.

Teil des Naturhafens Sydneys

Brückenkonstruktion

Auffallend in Grossstädten

Queen Victoria Building: Ein über 100 Jahr altes Einkaufszentrum

Queen Victoria Buidling von aussen, nur zwei Minuten von der Unterkunft entfernt.

Als ich im Botanischen Garten war, entdeckte ich plötzlich diese Buchstaben am Himmel. Allerdings kann ich es nicht entziffern. Es wird wahrscheinlich irgend etwas mit ?ealty heissen. Es war da auch noch ein zweites Wort am Himmel, welches weniger leserlich war. (Das Bild muss im Kopfstand betrachtet werden.) :-)) Fragt mich nicht, wie man so etwas macht, denn ich weiss es nämlich nicht.