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Typisch

Schon hinke ich mit dem Schreiben der Berichte eine Woche hinten nach. Die Zeit rast in Neuseeland scheinbar noch schneller als in Australien, was kein schlechtes Zeichen sein mag.


So 07. März

Um unsere Reise fortzusetzen, mussten wir wieder durch Christchurch fahren. Dies bot uns die Gelegenheit, dort den Gottesdienst zu besuchen. Die Messe wurde von einem Maori-Chor (Maoris sind die Ureinwohner Neuseelands) begleitet. Die Lieder klangen etwa so wie ein Jodler-Chor, aber ohne Jodler und natürlich in ihrer Sprache.

Danach ging’s weiter ins Landesinnere. Auf der Fahrt gab’s viele Schafherden zu sehen. Und auch Rehe sahen wir sehr viele. Das ist auch keine Kunst, denn diese scheuen Tiere sind hier eingesperrt . Diese beiden Tierarten werden wir in den nächsten Tag noch vermehrt sehen.

Auf Wanderungen haben wir zwischendurch die Gegenden erkundet. Neu für meine Eltern war die Erfahrung der Regenwälder, die es auch hier gibt.

Am Abend haben wir uns in einem Motel in Geraldine einquartieren lassen. Motels-Einheiten bestehen in der Regel aus Schalfzimmer(n), WC/Dusche, Wohnzimmer und einer Küche, also wie in einer kleinen Ferienwohnung.


Mo 08. März

Schon am Morgen früh haben wir die Freundlichkeit der Neuseeländer ein weiteres Mal angetroffen. Auf einem Spaziergang begegneten wir einem Mann, der uns einen guten Morgen wünschte und dies mit "Lovely Morning" ergänzte. Währenddem wir in immer noch in Geraldine die Weiterfahrt auf der Karte besprachen, stand plötzlich eine Frau neben der Autotür und fragte, ob sie uns helfen könne. Ja, so sind die Einwohner dieses schönen Landes…

Eine Pause gab’s an einem langen Strand mit flachen Steinen und wellenreichem Meer.

Gegen Abend kamen wir in Oamaru an. Dies ist eine Ortschaft an der Ostküste. Viele alte, vornehme Häuser erinnern, dass sicher früher viel Geld in dieser Stadt gewesen sein musste.

Ein Spaziergang im Botanischen Garten zeigte uns nicht nur verschiedene Bäume, auch Fliegenpilze und verschiedene Vogelarten konnten betrachtet werden.

Am Abend versuchten wir an einem Strand Pinguine zu beobachten, doch aus mehreren hundert Metern konnte man auch mit Feldstecher die kleinen Tiere nicht gut sehen.

Umso mehr haben wir das Abendessen genossen. Ein weiteres Mal war die Mahlzeit mehr als reichlich, so dass der Hunger mehr als gestillt wurde.


Di 09. März

Einige Kilometer nach Oamaru, gibt’s grosse, runde Steine am Meer zu sehen, wobei es sich um hohle Steine handelt mit besonderer Geschichte.

Auf der Otago Peninsula bei Dunedin haben wir unserer Unterkunft gefunden: ein Camper-Bus älterer Generation! Doch bevor das Schlafvergnügen losging, gab’s schöne Strände mit brausendem Ozean zu geniessen und auch einen Pinguin-Strand, wo wir bei Dunkelheit vier Pinguine gesehen haben.


Mi 10. März

Die Nacht im Camper verlief recht gut und es wurde auch nicht zu kalt. Es wäre toll, mit diesem weiter zuziehen. In Neuseeland darf nämlich überall gezeltet werden. Bei Privatgrundstücken sollten die Eigentümer zuvor gefragt werden. Doch in der Regel ist das kein Problem.

Kleiner Muschelstrand

Wir machten uns auf den Weg an die Spitze der Halbinsel um die einzige Kolonie der Königsalbatrossen zu sehen. Diese Vögel ähneln Möwen, können aber eine Spannweite von ungefähr 3,5 Metern haben.

Seehund oder Seelöwe? Keine einfache Frage!

Dunedin war der Programmpunkt für den späteren Nachmittag. Man hat die Stadt relativ rasch gesehen, da es nur wenige Sehenswürdigkeiten gibt. Nicht gesehen aber sehenswert soll der überaus grosse Botanische Garten sein. Zudem soll hier die steilste Strasse der Welt sein (Eintrag im Guiness-Buch).

Am Abend zog ein starkes Unwetter über die Gegend, wie wir am andern Morgen aus der Zeitung entnehmen konnten.


Do 11. März

Heute stand eine grössere Strecke auf dem Programm. Von Dunedin ging’s die Scenic Route an der südlichen Küste Neuseelands entlang. An vielen Orten hätte man die Küste und das Landesinnere bewundern und bewandern können.

Dutzende von verschiedenen Farnsorten gibt's auf kurzen Strecken zu sehen.


Fr 12. März

Kurz entschlossen haben wir unser Glück bei der Buchung der Milford Sound Cruise versucht und siehe, trotz der Warnung des Reiseführers noch am selben Tag drei freie Plätze auf dem Schiff gefunden.

Milford Sound ist eine der schönsten Attraktionen dieses Landes. Dabei handelt es sich um ein Fjord (= ein tiefer, enger Meeresarm oder eine Bucht mit U-förmigem Querprofil, die sich zwischen steilen Felswänden weit ins Landesinnere erstreckt. Die Hauptarme verzweigen sich in verschiedene Nebenarme). Die Niederschlagsmenge wird in Milford Sound unüblicherweise in Meter gemessen, da im Jahr um die 6 Meter Regen fällt (Vergleich Bern 986 mm). Darum ist in der Regel diese Gegend oft mir Wolken überdeckt. Wir hatten aber Glück und hatten prächtiges Wetter, nur teils Bergspitzen waren von Wolken bedeckt.

Will man den Milford Sound besuchen, muss man von Te Anau 120 Kilometer in die Sackgasse fahren. Es handelt sich dabei um eine der schönsten Strassen der Welt, dank der vielseitigen Berglandschaft.

Kea, der einzige Alpenpapagei, sehr menschenfreundlich


Sa 13. März & So 14. März

In Te Anau gab’s zuerst einen Spaziergang entlang dem See, bevor’s nach Queenstown weiterging.

Queenstown ist ein Touristenstädtchen im Landesinneren, wo verschiedenste Aktivitäten angeboten werden. Dazu gehören etwa alle Adrenalin-Angebote, die es gibt. In Neuseeland sind nämlich sehr viele davon erfunden worden, bevor diese sich dann in die Welt ausgebreitet haben. Etwas was ich hier das erste Mal gesehen habe, ist das Fliegen mit einem kleinen, offenen Jet an einem Drahtseil.

Auch ruhigere Angebote hat das Städtchen zu bieten.

Wir geniessen vor allem den Sonntag um etwas ruhig zu sein und Arbeiten wie Kartenschreiben etc. nachzuholen.

Mammutbaum

Das wären die News für heute. Noch vieles könnte ich niederschreiben.

Sicht von unserem Motelzimmer in Queenstown

Jet-Boating