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Zeitverschiebung

Natürlich ist die Zeitverschiebung Neuseeland-Schweiz anders als Sydney-Schweiz. Zur Zeit haben wir 12 Stunden Zeitverschiebung. Ab dem 21. März werden es 11 Stunden sein, da Neuseeland an diesem Wochenende die Uhr auf Winterzeit umstellt. Nachdem Umstellen auf Sommerzeit in der Schweiz am 28. März werden wir wiederum 12 Stunden Zeitunterschied haben.



Fr, 19. März: Von der Westküste an die Nordküste

Das erste Highlight heute war die Springbridge, eine schmale Hängebrücke, die nebst den Seilen nur aus Gitter bestand. Auf der anderen Seite angekommen, entdeckten wir auf einem Spaziergang viele Goldblättchen im Fluss. Früher wurde hier Gold gewonnen. Auf dem Rückweg konnte man wiederum über die Brücke gehen, wer wollte, konnte aber auch über den River schweben (an einem Seil).

Von der Westküste sind wir nun an die schöne Nordküste gelangt. In einer Ortschaft namens Motueka haben wir dann unser Lager für zwei Nächte in einer Jugendherberge eingerichtet.

Ganz in der Nähe von Motueka ist der Abel Tasman Nationalpark, ein Park durch den ein 2tägiger Wanderweg führt mit vielen schönen Bergen und Stränden.

Nicht nur die Möwen haben mit uns das Nachtessen geteilt, sondern auch dieser Albatross.



Sa, 20. März

Der Tagesausflug ging mehr oder weniger der Küste entlang bis fast zum nördlichsten Punkt der Südinsel. Das Wetter spielte mit; wir hatten einen herrlichen Sonnentag erlebt.

Kaum zu sehen, aber dennoch hier: 2 Quellen von 12. Sekundlich strömen im Durchschnitt 14'000 Liter Wasser aus dem Boden. Es handelt sich nicht um die grösste Quelle, sondern um die reinste Wasserquelle!

Klarstes Wasser, aber 11,x °C kalt.
Taucher nennen dieses Gebiet um die Quellen: Süsswasser Korallenriff. Zwei Spiegeln ermöglichen dem Besucher einen Einblick in die farbige Unterwasserwelt

Solche Briefkasten sind an der Strasse immer wieder anzutreffen.

Am Strand entdeckten wir einen neuzackigen Seestern.

Sandstrand nähe nördlichster Punkt der Südinsel



So, 21. März

Leider mussten wir bereits weiterziehen. Gerne wären wir noch länger in Motueka geblieben und hätten uns den Abel Tasman NP "reingezogen". Doch dafür ist leider keine Zeit mehr.

Erster Halt gab’s in der Stadt Nelson. Eine Stadt in der wir nicht sehr lange geblieben sind, obwohl sich auf einem Hügel der Mittelpunkt Neuseelands befindet.

Über eine kurvenreiche Strasse dem Fjord entlang erreichten wir Picton. Picton ist nicht sehr gross, dafür aber das Tor zur Nordinsel. In einem abgelegenen Backpacker mit guter Sicht auf die Bay fanden wir unsere Übernachtungsmöglichkeit.



Mo, 22. März: Süden - Norden

Bevor wir die Fähre nach Wellington und somit zur Nordinsel befuhren, genossen wir von einem Hügel die Rundsicht.

Etwas nach 11:30 verliess die Fähre den Hafen. Die Fähre fasst 230 Personenwagen und 840 Passagiere. Es war ein Schnellboot, ein Katamaran. So brauchten wir für die Überquerung bei schönem Wetter nicht wie auf der langsameren Fähre 3.5 Stunden, sondern nur 2.25. Die Überfahrt geht von Picton aus zuerst durch den langen Fjord, für den wir alleine ungefähr eine Stunde benötigt haben. Danach wurde die Geschwindigkeit beschleunigt und es ging in rassigem Tempo der Nordinsel zu.

Unser Schiff für die Überfahrt.

Um von der Nord- auf die Südinsel und umgekehrt zu gelangen, muss die Cook-Strait überquert werden. Diese "Wasserstrasse" ist berühmt für starke Winde und hohen Wellengang. So ist zum Beispiel im 68 eine Fähre bei der Überfahrt gesunken. Wie uns Schweizer einige Tage zuvor berichteten, hatten Kollegen von ihnen im Januar oder Februar für die Überfahrt 5.5 Stunden benötigt. Es sollen 11 Meter hohe Wellen geschlagen haben. Wegen dem starken Wellengang konnte das Schiff nicht mehr in den Hafen zurück und musste sich dem Sturm aussetzen. Dabei sind Autos "gecrashed" und Busse umgekippt. Es handelte sich anscheinend um einen Jahrhundertsturm.

Wir hatten es relativ ruhig auf der Fahrt. Doch auch bei uns hat das Wasser bis ca. 10 Meter hoch gespritzt.

Das Wasser strömte nur gerade so von den Antriebspropellern weg. Die Höhe der Wasserwolke liegt wahrscheinlich zwischen 3 und 4 Metern!

Den Nachmittag verbrachten wir mit Besichtigung der Hauptstadt Neuseelands. Etwas über 200'000 Einwohner leben in Wellington.

Viele Victorianische Gebäude mussten den modernen Geschäftshäusern weichen.

Schornsteine wie in London



Di, 23. März

Um 10 Uhr hatten wir eine Führung durch das Parlamentsgebäude. Später ging’s mit dem Auto aus der Stadt nach Norden.

Da meine Eltern in einer Woche schon wieder Neuseeland verlassen werden, müssen wir uns nun etwas beeilen.

Auf der Fahrt gegen Norden sahen wir Spuren von den starken Überschwemmungen im Februar.

Gut getarnter Polizeiwagen.
Die Automarke ist Holden, was "ungefähr" unserem Opel entspricht.

Langsam wird es Herbst. Doch den Bäumen sieht man es oft noch nicht an.

Das Silberfarn (nicht abgebildet) ist ein Wahrzeichen/Erkennungszeichen Neuseelands. Immer wieder findet man es auf schwarem Hintergrund auf einer Flagge oder sonst wo.