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Wenn Mama Erde kocht, dann macht’s …

Mi, 24. März: Meer bis Vulkan

In einem Museum über die "Ureinwohner" Neuseelands erfuhren wir vieles über die Maoris.

Ein wunderschöner Weg (gemäss Reiseführer) führte uns einem Fluss entlang, dessen Strasse vom Unwetter noch gezeichnet war. Dennoch hat sich die Fahrt am Fuss entlang gelohnt. Die Sicht auf grüne Hügeln entschädigten die kurvenreiche Fahrt.

Auf der Weiterfahrt kamen wir Vulkanen vorbei. Die Nordinsel Neuseelands weist mehrere "Vulkanisches" auf. Noch im Unwissen, was uns alles erwartet, freuten wir uns über diesen Landstrich.

Lake Taupo, an dessen Ufer wir übernachtet haben, ist ein 600 Quadratkilometer grosser Vulkansee (Vergleich: Bodensee 540 Quadratkilometer). Im Jahr 181 nChr. sollen grosse Eruptionen stattgefunden haben, welche im römischen Reich sogar festgestellt worden sind.

Quizfrage: Was ist das??? Es ist ein Strassenbelag. In Neuseeland sind viele Strassen so geteert.



Do, 25. März: Mondlandschaft

Die Nacht im Dreierzimmer der Jugendherberge gut überstanden, erkundeten wir die für uns neue Landschaft.

Obwohl es eigentlich sicher ist, hat man ein mumeliges Gefühl - Bungy Jumping!

"Craters of the Moon" ist ein Flecken Erde, wo’s brodelt, raucht und nach faulen Eier stinkt. Auf einem Wanderweg kann man durch die bewachsene, aber von Kratern und Löchern übersäte Mondlandschaft wandern. Im 1983 und 2002 hat’s hier Ausbrüche geben.

Auch so dampft es aus der Erde. Da wird's ein komplexes Höhlensystem geben.

Am Abend kamen wir in Rotura an, eine Stadt, die sicht mitten im Vulkangebiet befindet. Für zwei Nächte werden wir hier in einem Motel übernachten, wo’s unter anderem nach faulen Eiern riecht. By the way: Schon einige Male hatten wir in Motels übernachtet. Jedes Mal hatten wir eine kleine Wohnung mit Küche. Dieses Mal sogar mit einem privaten Whirlpool, das wir ausgiebig genossen.

Zu später Stunde, ich war noch am Schreiben, spürte ich ein kleines Erdbeben. Wie wir in einem Volcanic Center erfahren haben, bebt es immer wieder (bis 15'000 Mal pro Jahr), jedoch meistens nicht spürbar.



Fr, 27. März: Maori Village

Etwa einen Kilometer vom Motel entfernt, gibt’s ein Maori-Dorf zu besichtigen. In diesem 70 Seelen Dörfchen erfährt man mehr über die Maoris, aber auch über den Vulkanismus. Das Dörfchen (Häuser und Bewohner) leben mit und neben der brodelnden Erde. Hie und da müssen Häuser abgebaut und an neuem Ort wieder aufgestellt werden, weil es unterm Haus dampft. Auch Brücken können einstürzen.

Zwei Geysire können gesehen werden, wie sie öfters am Tag Wasser mehrere Meter in die Höhe spritzen.

Obwohl Neuseeland sehr weit vom Ätna entfernt ist, sind diese durch einen unterirdischen See miteinander verbunden, der über die tektonische Platten hinweg geht. So hat man z.B. auch 1999 beim starken Beben in der Türkei in diesem Dörfchen besondere vulkanische Aktivitäten feststellen können.

Nebst dem Leben der Maoris in dieser Landschaft erfährt man mehr über ihre Kultur in einer 30minütigen Show.

Die Toten haben nicht immer Ruhe, auch mit Kamin nicht!
Die Gräber sind hier oberirdisch, damit die Leichen den Dämpfen nicht ausgesetzt sind. Zudem haben einige Gräber Kamine, durch die der heisse Dampf entweichen kann. Es kann aber auch vorkommen, dass die Leichen ihren Platz wechseln müssen. Es sollen sehr spirituelle und emotionelle Momente sein, wenn Gräber "gezügelt" werden.

Versammlungshaus der Maoris