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Money, money, money, must be funny in Dubai's world

Von Auckland nach Sydney sind es rund drei Stunden Flug. In Sydney habe ich einen Zwischenhalt von ca. 90 Mintuen und muss das Flugzeug verlassen.

Der Flug Sydney - Dubai dauert rund 15 Stunden. Die ganze Zeit ist es dunkel. Obwohl ich sehr müde bin, kann ich nur rund 2 Stunden tösen. Die restliche Zeit verbringe ich mit Filmen angucken. Wiederum stehen über 100 Filme parat um gesehen zu werden.

Interessant wird der Flug über Indien. Von der Höhe aus, kann ich ein Gewitter sehen. Ein neue Perspektive diese Naturerscheinung von oben zu sehen.

In Dubai verläuft das "Check-Out" recht gut und zügig. Nur der Chauffeur zum Hotel ist nicht da. Von einem Malaysier, der ebenfalls auf den Bus wartet, erfahre ich mehr über Dubai. Nach über einer halben Stunde kommt der Shuttle-Bus. Der Fahrer hatte es ziemlich eilig...

Nach dem Zimmerbezug mache ich mit zwei einem jungen Schweizerpärchen, die fünf Monate in Australien gereist sind, eine City-Tour. So erfahre ich wohl am besten und schnellsten mehr über die Stadt.

Mein Zimmer mit Bad, Küche und Waschmaschine.

Da es verboten ist, arabische Frauen zu fotografieren, habe ich da im Museum eine "Statue" fotografiert. Arabische Männer dürfen fotografiert werden, doch sollte man sie zuerst fragen.
Einige arabische Frauen laufen total in schwarz herum, teilweise sogar ohne Schlitz im "Verhüllungskopftuch".

Da ich nirgends ein Touristenbüro sehe und ich nur ein sehr schlechter Stadtplan habe, habe ich solche Strassenpläne fotografiert, allerdings von der anderen Seite mit englischen Buchstaben. So konnte ich ein paar Mal nachschauen, wo ich durchlaufen muss um von A nach B zu kommen.

Dubai soll auch die Stadt des Goldes sein. In der Tat, gibt es ein Quartier, wo sich ein Goldladen an den andern reiht. Ich würde sagen, es waren mindestens fünzig solcher Läden in diesem Quartier!

Sicher ein Paradies für viele - für mich sehr beeindruckend.

Strassenschilder sind in der Regel auf Arabisch und Englisch.

Dubai ist eine Stadt für Touristen! Zu dieser Zeit soll es hier viele Russen haben, die Ferien machen. Ein wunderschöner Strand, nur der Background ist etwas störend. Doch das gehört auch zu Dubai!

Dubai liegt mitten in der Wüste. Früher war hier ein Fischerdörfchen. Erst nach dem Endtecken von Öl ist die Stadt massiv gewachsen. Erst anfangs der 60er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde eine Brücke über den "Dubai Creek" gebaut. Zuvor gab's nur Schiffsverbindungen.

Ein Wahrzeichen Dubais - Hochhaus in Form eines Segels. 120 Meter hoch ist dieses Hotel. Die Suiten sollen pro Nacht auf 1'000 US$ kosten. Zum Hotel gelangt man nur, wenn man eine Reservation hat. Dies gilt selbst für das Restaurant.

Viele moderne, schöne Häuser gibt's in Dubai. In der Stadt können keine Wohnungen gekauft werden. Diese werden nur vermietet. Die ursprünglichen Dubaier (oder denen die Häuser gehören) leben von den Mieterträgen. Wie uns der Guide erzählt hat, arbeiten keine Dubaier, sondern leben von solchen Einkünften. (Die meisten, die arbeiten, sind Ausländer.)

In Dubai wird während 24 Stunden an Häusern gearbeitet! Nur am Freitag schweigen die Maschinen. Für deen Bau dieser sechs Hochhäuser wurden nur drei Jahre benötigt!

Neben meinem Hotel hatte es auch eine Baustelle. Zum guten Glück haben diese nicht die Nacht hindurch gearbeitet. Allerdings ging es morgens um fünf Uhr los.

Trotz dem eigentlich recht modernen Dubai findet man auf dem Creek noch solche Schiffe.

Überall in Dubai gibt es entlang den Strassen kilometerlange Blumenbeete zu finden. Da Dubai in der Wüste liegt, müssen diese natürlich auch bewässert werden.

Immer wieder trifft man auf Moscheen. Ich habe mal am Mittag die Möglichkeit wahrgenommen um einem Mittagsgebet zu zuschauen.
Über Lautsprecher wird fünf Mal am Tag gebetet. Das erste Mal morgens zwischen vier und fünf Uhr.

Nachts und auch tagsüber fliegen die Flugzeuge mehr oder weniger über die Stadt. Hier scheint dies niemanden zu stören.

Schmale Einkaufsgässchen.
Trotz des reichen Landes sind die Preise sehr tief. Ein Parfum, wie wir es kennen, bekommt von für unter CHF 2.50. Handyzubhör, z.B. Ersatzakku für CHF 4.50 etc. Es ist also spotbillig. Auch Esswaren und Fastfood ist sehr günstig (McDonald Menü unter CHF 2.80)
Dies gilt aber nicht für den Flughafen. Dort sind die Preise wieder "normal".
Was der Grund für diese günstigen Preise sind, weiss ich nicht. Ich nehme an, dass die Bevölkerung nicht sehr viel verdient. Zudem soll es keine Steuern geben.

Der Clock-Tower ist ebenfalls ein berühmter Bau Dubais.

Die Luft hat einen gelblichen Stich vom Sand(-Staub).

Das Handelszentrum ist von meinem Hotel rund eine Stunde Fussmarsch entfernt. Hier sehe ich viele verschiedene Nationalitäten.

Dubai hat eigentlich kein Zentrum und ist sehr, sehr weitläufig. Ich bin untertags von morgens um acht bis nachmittags um vier Uhr herumgelaufen. Davon bin ich vielleicht etwa eine Stunde gestanden. Trotz dieser langen "Marschzeit" habe ich nur weniges gesehen.

Stretched Jeep

Ein kleiner Überblick vom Flugzeug aus. Allerdings sieht man nur ein kleiner Teil dieser Stadt.

Flug nach Norden ist sehr interessant, da lange Zeit klare Sicht auf die kahle Landschaft ist. Leider war der Flug über Europa wolkenbedeckt. Doch den Bodensee konnte man teilweise sehen. Ziemlich genau über Eschenz haben wir die Schweizergrenze passiert. (Hatte natürlich schnell einen Gruss hinuntergesandt.)

Auf dem Flughafen in Dubai bin ich von meiner Cousine überrascht worden. Die seit anfangs Oktober in Australien und Afrika war. So haben wir den Rückflug gemeinsam.




Infos über die Vereinigten Arabischen Emiraten von Microsoft

Vereinigte Arabische Emirate, Föderation selbständiger Emirate (Scheichtümer) am Persischen Golf, im Westen und Süden an Saudi-Arabien, im Osten an das Sultanat Oman grenzend. Die aus sieben selbständigen Emiraten gebildete Staatenunion erstreckt sich über eine Fläche von 83 600 Quadratkilometern. Die Hauptstadt ist Abu Dhabi. Die Mitglieder der Föderation sind Abu Dhabi, Ajman, Dubai, Fujeira, Ras al-Khaima, Sharjah und Umm al-Kaiwain.



Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) Abu Dhabi ist seit 1971 die Hauptstadt der Föderation aus sieben Emiraten auf der Arabischen Halbinsel.Dana Downie/ALLSTOCK, INC.


2 PHYSISCHE GEOGRAPHIE
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eine Wüstenlandschaft. Sie umfassen u. a. den früher Piratenküste genannten flachen Küstenabschnitt, der durch zahlreiche Wattengebiete und Korallenriffe gekennzeichnet ist. Auf den flachen Küstenstreifen folgen im Landesinnern die salzigen Tonebenen (Sabhla), weiter landeinwärts die ausgedehnten Dünenfelder der Wüste. Im Osten steigt das Omangebirge bis 2 000 Meter an und im Südwesten findet man großräumige Salzsümpfe vor. Das Klima ist heiß und trocken mit sehr geringen Niederschlägen. Außerhalb der künstlich bewässerten Gebiete (Oasen) findet sich kein Pflanzenwuchs. Nur 3,8 Prozent der gesamten Landesfläche waren 2000 bewaldet. Durch verstärkte Schutzmaßnahmen versucht man, einige vom Aussterben bedrohte Arten wie etwa die Oryxantilope und den in den Küstengewässern vorkommenden Dugong zu retten.

3 BEVÖLKERUNG
Die Bevölkerung nahm in den siebziger und achtziger Jahren vor allem aufgrund des Zuzugs von Gastarbeitern rapide zu und liegt heute bei etwa 2,41 Millionen Einwohnern (2001). Circa 70 Prozent der Bevölkerung sind ausländische Arbeitnehmer, vorwiegend aus anderen arabischen Staaten. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 29 Einwohnern pro Quadratkilometer. 85 Prozent der Bewohner leben in den Städten. Neben Abu Dhabi (605 000 Einwohner) ist Dubai (674 100 Einwohner) die größte Stadt und das bedeutendste Handelszentrum des Landes. Die Amtssprache ist Arabisch. Als Handelssprache ist Englisch in Gebrauch. Minderheitensprachen sind Hindi, Urdu und Farsi (Persisch).

4 WIRTSCHAFT
Eckpfeiler der Wirtschaft sind Erdöl und Erdgas. Die traditionellen Gewerbe, wie Dattelanbau, Perlenfischerei, Kamelzucht und Fischfang, spielen heute nur noch eine untergeordnete Rolle. Auch die Landwirtschaft ist wenig bedeutend. Weniger als 1 Prozent des Landes ist für landwirtschaftliche Bewirtschaftung geeignet. Die Erdölindustrie ist heute der Hauptarbeitgeber. Hauptzentren der industriellen Entwicklung bilden die Städte am Persischen Golf.

Die Einnahmen aus den Erdölexporten wurden in den Aufbau der weiterverarbeitenden Industrie investiert. So wurden in den achtziger Jahren mit deren Erlös u. a. in Dubai der Bau einer Aluminiumhütte finanziert und in Ruwais eine großflächige Industriezone angelegt.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind Mitglied der OPEC (Organization of Petroleum Exporting Countries: Organisation der Erdöl exportierenden Länder). Seit Mitte der siebziger Jahre hat sich der Staatenbund zu einem Tagungszentrum der Finanzwelt entwickelt und verfügt daher über eine ausgezeichnete Tourismusindustrie. Währungseinheit wurde 1973 der Dirham, der den Katar-Rial und den Bahrain-Dinar ersetzte.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Vereinigten Arabischen Emirate beträgt 47 234 Millionen US-Dollar (1998; Dienstleistungen 40,3 Prozent, Industrie 57,5 Prozent, Landwirtschaft 2,2 Prozent), woraus sich ein BIP pro Kopf von 17 340 US-Dollar ergibt. 65 Prozent der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor beschäftigt, 27 Prozent in der Industrie und 8 Prozent in der Landwirtschaft.

Die Energiegewinnung beruht zu 100 Prozent (1999) auf Kraftwerken, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.

5 VERWALTUNG UND POLITIK
Jeder der sieben Einzelstaaten hat einen eigenen Herrscher (Scheich); die Thronfolge wird durch die Erbnachfolge geregelt. Alle Herrscher zusammen bilden das wichtigste Föderationsgremium, den Obersten Rat der Scheichs, aus dessen Mitte der Präsident und der Vizepräsident gewählt werden. Die Nationalversammlung hat nur beratende Funktion; ihre 40 Abgeordneten werden für zwei Jahre ernannt. In den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es keine politischen Parteien.

5.1 Geschichte
Die früheren Vertragsstaaten, auch bekannt unter dem Namen Befriedetes Oman, standen ab 1853 unter der militärischen Oberhoheit Großbritanniens. Am 2. Dezember 1971 erlangten sechs der Scheichtümer die Unabhängigkeit und schlossen sich zu den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammen. Ras al-Khaima trat am 11. Februar 1972 der Föderation bei. Die Emirate sind Gründungsmitglied des Golfrates, dessen erstes Gipfeltreffen 1981 in Abu Dhabi stattfand.

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